Gut Schönthal

„Linterstraße 22 Aachen“ von ArthurMcGill - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.
Linterstraße 22 Aachen“ von ArthurMcGillEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Mitten in der Beverau liegt das Baudenkmal Gut Schönthal. Auch dieses Baudenkmal ist von den aktuellen Plaungen im Rahmen des Masterplans Aachen 2030 bedroht.

Die Zufahrt zu dem neu geplanten Baugebiet soll über die historische Toreinfahrt führen. Auch diese beiden Torgebäude stehen in der Denkmalliste der Stadt Aachen und somit – jedenfalls teilweise – unter Denkmalschutz.

„Lintertstraße 18 und 30“ von ArthurMcGill - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.
Lintertstraße 18 und 30“ von ArthurMcGillEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Das Gut Schönthal wurde ursprünlich von Carl von Nellessen erworben und anschliessend  in den heute noch bekannten Nellessenspark umgewandelt. Der Nellessenspark erstreckt sich noch heute bis zum Forsthaus Schönthal und ist Teil des Aachener Stadtwaldes und beliebtes Naherholungsgebiet der Aachener Bürger.

„Im 12. Mai 1860 erwarb Nellessen das am Beverbach in Aachen-Forst gelegene Gut Schönthal, nebst dazugehörenden 450 Morgen Ackerland und Wiesen sowie 200 Morgen Eichen- und Buchenwald und stiftete das gesamte Anwesen als Familienfideikommiss, welches als Majorat weitergegeben werden sollte. Die weitläufige Parkanlage mit ihren schattenspendenden Bäumen und dem kühlenden Bachverlauf diente der gesamten Großfamilie Nellessen und ihren befreundeten Familien als Refugium zur Erholung und zur Jagd. Da Carls Ehe mit Johanna Sibylla Kelleter (1806–1884) aber kinderlos blieb, vermachte er den Besitz seinem Neffen, dem Handelsrichter und Stadtverordneten Franz Carl Freiherr von Nellessen (1833–1882), einem Sohn seines Bruders Franz, welcher 1872 ebenfalls in den Freiherrnstand erhoben worden war. Schließlich ging der Besitz auf dessen Sohn Carl Adolph Freiherr von Nellessen (1862–1927) über, der allerdings ebenfalls kinderlos starb, woraufhin das Nellesse’sche Majorat auf Georg Nellessen (1875–1948) überging, einem Enkel von Carl von Nellessens Bruder Theodor.

Danach übernahm das Anwesen eine Erbengemeinschaft, die im Jahr 1980 den Nellessenpark für die Allgemeinheit öffnete, wodurch er Teil des Aachener Walds wurde und wovon vor allem die umliegenden Reiterhöfe profitierten. Da sich die Erbengemeinschaft aber über die kostspielige Bewirtschaftung des Parks nicht einigen konnte, wurde seit einigen Jahren versucht, diesen meistbietend zu versteigern. Das Gut selbst gehört in heutiger Zeit zu den Betrieben des Kreispferdsportverbandes Aachen und wurde unter Denkmalschutz gestellt.“ (Quelle: wikipedia.de )

Ein Gedanke zu „Gut Schönthal“

  1. Es ist so ein schöner Anblick dort. Ich mache dort meinen Sport.
    Es gibt auch andere Bereiche die bebaut werden können. Die Adenauerallee ist schon sehr laut so ist das ein guter Ruhebereich.
    MFG Rita Pohl

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